Bluthochdruck
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Bluthochdruck


Erhöhter Blutdruck
Anders als bei anderen Krankheiten hat man bei einer Hypertonie keine Schmerzen und er führt zunächst auch zu keinen Beeinträchtigungen.
 
Die meisten Patienten fühlen sich überaus aktiv und leistungsfähig und können gar nicht verstehen, dass bei ihnen eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt.
 
 
Bluthochdruck - was ist das?
Der Herzmuskel pumpt etwa 70 mal in der Minute - immer schubweise - Blut in die Gefäße des Kreislaufs. Beim Zusammenziehen des Herzmuskels wird das Blut in die Blutgefäße gedrückt - der Blutdruck erreicht dabei seinen oberen Wert. Beim Erschlaffen des Herzmuskels fließt das Blut mit weniger Druck in den Gefäßen weiter - der Blutdruck fällt auf seinen unteren Wert.
 
Der Blutdruck wird also in zwei Werten angegeben, z.B. 120/80 (die Maßeinheit ist mmHg). Die Höhe des Blutdrucks schwankt im Tagesverlauf. Dies ist in bestimmten Grenzen völlig normal, da sich der Blutdruck den jeweiligen Erfordernissen anpasst (z.B. bei körperlicher Anstrengung).
 
Nach heutigem Wissen dürfen bestimmte Blutdruckwerte auf Dauer nicht überschritten werden:
Als Normbereich werden laut WHO alle Werte in körperlicher Ruhe unter 135 (oberer Wert) und 85 (unterer Wert) angesehen. Bei Diabetes sollte ein Blutdruck von 130/80 nicht überschritten werden.
 
 
Ursachen des Bluthochdrucks
In manchen Fällen wird der Bluthochdruck durch bestimmte Organkrankheiten, z.B. der Nieren, ausgelöst.
 
Für die Entstehung der häufigsten Hochdruckform, der sog. "essentiellen Hypertonie" gibt es wahrscheinlich mehrere Ursachen, die man im einzelnen noch nicht völlig kennt.
 
In manchen Fällen "liegt der Bluthochdruck in der Familie", anscheinend kann er vererbt werden. Auch Menschen mit Übergewicht neigen zu hohem Blutdruck.
 
Häufig spielen auch belastende Lebenslagen (Stress) ohne ausreichende Entspannung, hohe Kochsalzaufnahme und nicht zuletzt das Rauchen eine wesentliche Rolle.
 
 
Warum ist Bluthochdruck so gefährlich?
Zu hoher Blutdruck überlastet Herz und Gefäße. Das Herz muss mit zusätzlicher Kraft schlagen und kann sich dabei unnatürlich vergrößern, was wiederum zu einem erhöhten Sauerstoffbedarf führt.
 
Die Gefäße verengen sich und können starr und unelastisch werden. Das hat zur Folge, dass das Gehirn, die Niere und das Herz selbst schlechter durchblutet werden. Es kann zu Herzbeschwerden wie Angina Pectoris kommen oder zu Herzinfarkt. Auf Dauer können die Nieren versagen, und der Bluthochdruck kann auch zum Schlaganfall führen.
 
Zusammen mit dem Rauchen und erhöhten Blutfettwerten zählt der Hochdruck deshalb zu den gefährlichsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
 
 
Wie macht sich Bluthochdruck bemerkbar?
Viele Menschen fühlen sich trotz des Bluthochdrucks lange Zeit sehr wohl und haben keine Beschwerden. Andere dagegen klagen über Kopfschmerzen, Schwindel, Atemnot und Müdigkeit. Die Kopfschmerzen treten meist am Morgen auf und verschwinden nach ein, zwei Stunden wieder.
 
Diese genannten Erscheinungen können aber auch andere Ursachen haben - regelmäßige Blutdruckkontrolle hilft bei der Abklärung der Beschwerden.
 
 
Bluthochdruckbehandlung
Ohne geeignete Maßnahmen kann der Bluthochdruck nicht gesenkt werden. Erfolgreich kann die Hochdruckkrankheit aber nur in Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patienten behandelt werden.
 
Dabei wird die Behandlung ganz persönlich auf den Patienten abgestimmt. In erster Linie gehört dazu eine Beratung in Fragen der Lebensführung, wie Sportmöglichkeiten, Gewichtsreduktion und Ernährung.
 
 
Richtig Blutdruck messen

  • Messen im entspannten Sitzen nach mindestens 3-5 Minuten Ruhe
  • Unmittelbar vor d. Messung: schwere körperliche Anstrengungen und Erregungen sind zu meiden.
  • Es sollen keine großen Mengen an Flüssigkeit unmittelbar vor der Messung getrunken werden, und die Blase soll weitgehend entleert werden.
  • Alkohol und Nikotin sollen mindestens 1 Stunde vorher vermieden werden.
  • Der Zeitpunkt der letzten Einnahme eines eventuell blutdrucksenkenden Medikaments sollte protokolliert werden.
  • Die erste Messung sollte an beiden Armen erfolgen. Bei größeren Unterschieden müssen weitere Kontrollen erfolgen.
  • Bei Kontrollmessungen immer am Arm mit dem höheren Blutdruckmessen - üblicherweise linker Arm (Herznähe).
  • Bei aufeinanderfolgenden Messungen mindestens eine Minute pausieren.


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